Winter Bild

Auf die Mischung kommt es an

Der zweite markante Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen ist neben dem Profil die spezielle Gummimischung. Das Material eines Winterreifens ist deutlich weicher, um bei den niedrigen Temperaturen im Winter dennoch die erforderliche Bodenhaftung zu gewährleisten. Denn durch die Kälte wird in jedem Fall das Gummi der Reifen härter - der Winterreifen erreicht dann die optimale Elastizität, der Sommerreifen hingegen wird viel zu hart, um eine gute Kraftübertragung auf die Straße zu ermöglichen. Die Folge sind bis zu doppelt so lange Bremswege (!) und eine schlechtere Spurtreue.

Daraus folgt eine eigentlich ganz einfache Konsequenz, die jedoch von vielen Autofahrern nicht beachtet wird. Man sollte nicht erst bis zum ersten Schneefall warten und dann die Reifen wechseln, sondern schon vorher auf die Außentemperatur achten. Bereits ab plus 7 Grad Celsius sollten die Autoreifen getauscht werden, selbst wenn die Sonne scheint und die Straßen trocken sind.

Das Besondere an der Gummimischung von Winterreifen ist der hohe Anteil an Kautschuk bzw. Silica. Dadurch erhält der Reifen besonders gute thermoelastische Eigenschaften bei niedrigen Temperaturen. Silica ist ein synthetisch hergestelltes Siliziumdioxid (SiO2), welches in der modernen Autoreifen-Herstellung immer häufiger den Naturkautschuk ersetzt.

In jedem Fall sollte man darauf achten, dass Winterreifen, selbst wenn sie noch über ein ausreichend tiefes Reifenprofil verfügen, nach fünf bis acht Jahren ersetzt werden sollen. Denn im Laufe der Zeit härtet auch das weiche Gummi aus und wird spröde.


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